Neuigkeiten

Brand in Pflegeeinrichtung für Menschen mit Demenz im Ammerland

21.10.2014: Brand in Pflegeeinrichtung für 30 Menschen im Alter von 40 bis 90 Jahren, die an Demenz erkrankt sind: Eine Person starb, trotz bereits vom Personal begonnener Rettungsmaßnahmen und schnellem Einsatz der Feuerwehr. 21 Personen wurden verletzt, eine davon schwer. Die Brandmeldeanlage des Hauses hatte ausgelöst, insgesamt waren sechs Feuerwehren - vornehmlich zur Menschenrettung - im Einsatz. Teilweise erfolgte die Menschenrettung liegender Personen über die Feuerwehr - Drehleiter. Ursache für den Brand soll ein technischer Defekt an einer Elektroanlage eines Bettes sein.

Link auf weitere Informationen:
http://www.nwzonline.de/blaulicht/ein-toter-bei-brand-in-wiefelsteder-altenheim_a_19,0,2619623071.html

Jedes Kind hat Rechte!

Zum Weltkindertag am 20. September weist die Kinderkommission des Deutschen Bundestages nochmals darauf hin, die Rechte der Kinder zu stärken. Zu viele Kinder werden Opfer von Gewalt, werden diskrimiert, ausgebeutet oder vernachlässigt.

Zur Pressemitteilung der Kinderkommission des Deutschen Bundestages zum Weltkindertag

MISSION SICHERES ZUHAUSE gestaltet Tagung der Lebenshilfe NRW mit

Die Lebenshilfe Nordrhein-Westfalen hat die MISSION SICHERES ZUHAUSE eingeladen, sie bei der Mitarbeitertagung zu unterstützen. Ziel ist, Informationen weiter zu geben,

  • wie Brände verhindert werden können
  • was im Brandfall zu tun ist

    - vom Personal und den Menschen mit Behinderung

Hierbei wird von der MISSION SICHERES ZUHAUSE weiterhin die Auffassung vertreten, dass es wichtig ist,

  • BetreuerInnen und
  • Menschen mit Behinderung

auf Notsituationen vorzubereiten. Wir wissen, dass diese Position noch nicht mehrheitsfähig ist und freuen uns, immer mehr Menschen hiervon überzeugen zu können.

Brand in Pflegeeinrichtung in Hannover

Am Samstag, den 30.08.2014 gegen 10.50 Uhr wurde die Feuerwehr Hannover über die automatische Brandmeldeanlage alarmiert. In einer Pflegeeinrichtung brannten im Flur des 5. Obergeschosses ein Wäschwagen und Sitzmöbel.

Der betroffene Flur und der Treppenraum waren bereits bei Eintreffen der Feuerwehr verraucht. Fünf Bewohnerinnen und zwei Pfleger befanden sich im brennenden Stockwerk. Bei der Menschenrettung erlitten alle diese sieben Personen aufgrund der starken Verrauchung der Rettungswege eine Rauchgasvergiftung: Eine 95 jährige Bewohnerin konnte nicht mehr gerettet werden, obwohl ein Notarzt vor Ort versuchte, sie wiederzubeleben. Eine 94 jährige Frau starb wenig später im Krankenhaus. Eine 72-Jährige schwebt in Lebensgefahr. Die beiden weiteren Bewohnerinnen im Alter von 84 und 93 Jahren sowie die zwei Pfleger erlitten leichte Rauchgasvergiftungen. Es ist nicht bekannt, ob Fluchthauben und Evakuierungstücher eingesetzt wurden.

Die übrigen 47 Bewohner des Hauses sind mittlerweile unverletzt wieder in ihre Zimmer zurückgekehrt. Das fünfte Obergeschoss des Seniorenheims kann derzeit nicht mehr bewohnt werden.

Insgesamt etwa 100 Einsatzkräfte waren vor Ort, darunter drei Löschzüge der Feuerwehr Hannover, drei Notärzte und Polizeieinsatzkräfte. Die Polizei ermittelt wegen fahrlässiger Brandstiftung, eine brennende Zigarettenkippe könnte den Brand verursacht haben. Im Haus gibt es ein Rauchverbot.

Brandtragödie in Ziemetshausen/Landkreis Günzburg

Eine fünfköpfige Familie mit drei und sechs Jahre alten Töchtern und einem zwei Jahre alten Sohn wurde am 22. August morgens bei einem Brand schwer verletzt. Die dreijährige Tochter erlag in einer Spezialklink ihren Verletzungen, die Mutter und die sechs Jahre alte Tochter schweben noch in Lebensgefahr.

Die Familie befand sich im Obergeschoss ihres Hauses, während das Feuer anscheinend im Erdgeschoss ausbrach. Anwohner brachten die bewusstlosen Töchter ins Freie. Bei Eintreffen der Polizei schlugen die Flammen bereits nach draußen. Drei Rettungshubschrauber, ein Polizeihubschrauber sowie u.a. etwa 90 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren Ziemetshausen und Thannhausen befanden sich im Einsatz. Das Gebäude ist innen komplett ausgebrannt.

Die Mission Sicheres Zuhause bringt ihr tief empfundenes Beileid zum Ausdruck.

Quelle: Bayerischer Rundfunk/Augsburger Allgemeine