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Forum Brandschutzerziehung 2014

Die MISSION SICHERES ZUHAUSE war dabei

Die MISSION SICHERES ZUHAUSE war am 7. und 8. November 2014 in Lübeck, um Neues zu lernen und aktuelle Impulse aufzunehmen. Denn es ist das Ziel, die bundesweite Brandschutzerziehung weiter zu entwickeln. Schließlich wurde die MISSION SICHERES ZUHAUSE als nationale Plattform zum Informations-und Erfahrungsaustausch der Brandschutzerzieher 2009 von vfdb mit Unterstützung des  DFV gegründet.

Das mit den Jahren gewachsene erfolgreiche Konzept wurde in Lübeck zu großen Teilen übernommen. Etwa 200 zahlende Teilnehmer informierten sich über Brandschutzerziehung bei Menschen mit Migrationshintergrund, Senioren und bei Kindern.

Der Impulsvortrag vom Feuerkünstler Kain Karawahn enthielt neue Anregungen und Ideen, ebenso viel Altbekanntes. Seit dem Forum 2004 (Kinderfeuer) stellt Herr Karawahn seine Gedanken bei diesem Forum vor und ist daher ein alter Bekannter. Besonders verblüffte Kain Karawahn mit Versuchen bei einem 14 Monate alten Kind, welches nachahmend eine Kerze anzündete und die Flamme ausblies.

Bei dem Thema Migrationshintergrund wurde vorbildlich ein Einsatzwörterbuch der Feuerwehr sowie bilinguale Brandschutzaufklärung in türkischen Vereinen und Moscheen vorgestellt, wie auch über Probleme und historische Hintergründe bei Menschen mit Migrationshintergrund diskutiert.

Für Senioren wurden Brandschutz und Gefahrenabwehr aus der Sicht eines Seniors dargestellt.

Es war interessant, das japanische Bildertheater Kamishibai  in der Brandschutzaufklärung zu erleben, ebenso kindgerechte Häuser (bekannt vom Forum 2010), in denen die Brandschutzerziehung hautnah erlebt werden kann.

Wie in den Vorjahren war der Erfahrungsaustausch mit anderen Brandschutzerziehern besonders wichtig, Zitat: „Es gibt immer etwas Neues“.

Aufgrund vieler Nachfragen beim DFV-Forum wollen wir noch mal kurz erklären, was die MISSION SICHERES ZUHAUSE ist. Die MISSION SICHERES ZUHAUSE sind Brandschutzaufklärer und weitere Mitwirkende an der Präventionsarbeit, die sich durch ihre Arbeit bundesweit zusammen gefunden haben. Einzelne Interessierte schlossen sich zu einer bundesweit tätigen Projektgruppe zusammen, die in den letzten Jahren weiter gewachsen ist. Jeden von dieser Gruppe treibt eine andere individuelle Motivation wie persönliche Erfahrungen, berufliches und privates Engagement an. Vereinigt sind wir jedoch alle in unserem Ziel: Mehr Aufklärung - Weniger Leid. Wir freuen uns, dass das Forum Brandschutzerziehung wieder veranstaltet wurde und sehen dies als Bestätigung unserer guten langjährigen ehrenamtlichen Arbeit.

Mittlerweile hat sich die Mission weiter entwickelt und plant ausschließlich Veranstaltungen, bei denen Feuerwehrangehörige und Pädagogen sowie betroffene Zielgruppen und weitere Multiplikatoren gemeinsam angesprochen werden. Die MISSION SICHERES ZUHAUSE setzt ihre Arbeit fort, um einvernehmlich gemeinsam mit allen interessierten Stellen und Partnern die Präventionsarbeit weiter zu entwickeln und den Stellenwert zu erhöhen. Hierfür ist es wie in den Vorjahren sehr wichtig, dass ALLE an einem Strang ziehen!

Nach wie vor muss diese Prävention engagiert vorangetrieben werden, damit schlimme Unfälle verhindert und immer weniger Menschen Opfer von Unfällen werden.

Brand in Pflegeeinrichtung für Menschen mit Demenz im Ammerland

21.10.2014: Brand in Pflegeeinrichtung für 30 Menschen im Alter von 40 bis 90 Jahren, die an Demenz erkrankt sind: Eine Person starb, trotz bereits vom Personal begonnener Rettungsmaßnahmen und schnellem Einsatz der Feuerwehr. 21 Personen wurden verletzt, eine davon schwer. Die Brandmeldeanlage des Hauses hatte ausgelöst, insgesamt waren sechs Feuerwehren - vornehmlich zur Menschenrettung - im Einsatz. Teilweise erfolgte die Menschenrettung liegender Personen über die Feuerwehr - Drehleiter. Ursache für den Brand soll ein technischer Defekt an einer Elektroanlage eines Bettes sein.

Link auf weitere Informationen:
http://www.nwzonline.de/blaulicht/ein-toter-bei-brand-in-wiefelsteder-altenheim_a_19,0,2619623071.html

Jedes Kind hat Rechte!

Zum Weltkindertag am 20. September weist die Kinderkommission des Deutschen Bundestages nochmals darauf hin, die Rechte der Kinder zu stärken. Zu viele Kinder werden Opfer von Gewalt, werden diskrimiert, ausgebeutet oder vernachlässigt.

Zur Pressemitteilung der Kinderkommission des Deutschen Bundestages zum Weltkindertag

MISSION SICHERES ZUHAUSE gestaltet Tagung der Lebenshilfe NRW mit

Die Lebenshilfe Nordrhein-Westfalen hat die MISSION SICHERES ZUHAUSE eingeladen, sie bei der Mitarbeitertagung zu unterstützen. Ziel ist, Informationen weiter zu geben,

  • wie Brände verhindert werden können
  • was im Brandfall zu tun ist

    - vom Personal und den Menschen mit Behinderung

Hierbei wird von der MISSION SICHERES ZUHAUSE weiterhin die Auffassung vertreten, dass es wichtig ist,

  • BetreuerInnen und
  • Menschen mit Behinderung

auf Notsituationen vorzubereiten. Wir wissen, dass diese Position noch nicht mehrheitsfähig ist und freuen uns, immer mehr Menschen hiervon überzeugen zu können.

Brand in Pflegeeinrichtung in Hannover

Am Samstag, den 30.08.2014 gegen 10.50 Uhr wurde die Feuerwehr Hannover über die automatische Brandmeldeanlage alarmiert. In einer Pflegeeinrichtung brannten im Flur des 5. Obergeschosses ein Wäschwagen und Sitzmöbel.

Der betroffene Flur und der Treppenraum waren bereits bei Eintreffen der Feuerwehr verraucht. Fünf Bewohnerinnen und zwei Pfleger befanden sich im brennenden Stockwerk. Bei der Menschenrettung erlitten alle diese sieben Personen aufgrund der starken Verrauchung der Rettungswege eine Rauchgasvergiftung: Eine 95 jährige Bewohnerin konnte nicht mehr gerettet werden, obwohl ein Notarzt vor Ort versuchte, sie wiederzubeleben. Eine 94 jährige Frau starb wenig später im Krankenhaus. Eine 72-Jährige schwebt in Lebensgefahr. Die beiden weiteren Bewohnerinnen im Alter von 84 und 93 Jahren sowie die zwei Pfleger erlitten leichte Rauchgasvergiftungen. Es ist nicht bekannt, ob Fluchthauben und Evakuierungstücher eingesetzt wurden.

Die übrigen 47 Bewohner des Hauses sind mittlerweile unverletzt wieder in ihre Zimmer zurückgekehrt. Das fünfte Obergeschoss des Seniorenheims kann derzeit nicht mehr bewohnt werden.

Insgesamt etwa 100 Einsatzkräfte waren vor Ort, darunter drei Löschzüge der Feuerwehr Hannover, drei Notärzte und Polizeieinsatzkräfte. Die Polizei ermittelt wegen fahrlässiger Brandstiftung, eine brennende Zigarettenkippe könnte den Brand verursacht haben. Im Haus gibt es ein Rauchverbot.