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Symposium Brandschutz für Erwachsene mit geistiger Behinderung

Wie stärke ich Menschen mit geistiger Behinderung und Personal in Wohneinrichtungen im Brandschutz? Wie bereite ich Erwachsene mit geistiger Behinderung auf den Brandfall vor und wie führe ich Übungen durch. Spätestens seit dem traurigen Brandereignis in Titisee vor vier Jahren, bei dem 14 Menschen starben, ist die Bedeutung dieses Themas bekannt. Die Bedeutung wächst, da immer mehr Menschen mit Behinderung, die früher zentral in Einrichtungen gelebt haben, heutzutage dezentral in kleinen Wohngruppen oder alleine in Wohnungen mitten in unserer Gesellschaft leben.

Knapp 200 Fachleute der Behindertenhilfe sowie Brandschutzexperten nahmen am Mittwoch, den 7. Oktober, am „Symposium Brandschutz für Erwachsene mit geistiger Behinderung“ im LVR-Horion-Haus in Köln teil. Veranstalter waren die Mission Sicheres Zuhause und die Heilpädagogischen Hilfen des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR-HPH-Netz Ost). Beide Partner haben das Symposium organisatorisch seit mehr als einem Jahr intensiv vorbereitet. Die Veranstaltung war bereits seit mehreren Monaten ausgebucht.

Ein intensiver fachlicher Austausch fand statt, bei dem alle Teilnehmer viel voneinander und von den Referenten gelernt haben! Festgestellt wurde, dass der Brandschutz für Erwachsene mit geistiger Behinderung weiter entwickelt werden muss. Menschen mit Behinderung müssen darin unterstützt werden, bei der Brandvorbeugung und im Brandfall eine aktive Rolle einnehmen zu können. Hierbei kommt den Themen Schulungen, technische Hilfsmittel und Vernetzung aller Akteure eine herausragende Rolle zu. Damit zukünftig ein vergleichbar hoher und umsetzbarer Standard möglichst für alle Erwachsene mit geistiger Behinderung gilt, forderten die Teilnehmer einen intensiveren Austausch in der Zukunft sowie mehr Material und Konzepte ein. Für den Herbst 2016 ist deshalb eine Folgeveranstaltung zu diesem Thema geplant.

Zum Rückblick auf das Symposium

 

Großartiger Erfolg für die Brandschutzerziehung in Osterode am Harz

Jaron Otremba hat sich vorbildlich erhaltenJaron Otremba aus Osterode am Harz ist neun Jahre alt. Als er im Februar dieses Jahres einen Zimmerbrand entdeckt hat, hat er sich absolut vorbildhaft verhalten – und umsichtiger, als es vielleicht bei manch einem Erwachsenen der Fall gewesen wäre. Dafür hat er vergangenen Freitag Anerkennung von Osterodes Bürgermeister Klaus Becker erhalten.

Als am 12. Februar mittags ein Notruf bei der Rettungsleitstelle einging, wurde ein Zimmerbrand in einem Wohnhaus gemeldet. Anrufer war der Schüler. Er hat aber mehr getan: Jaron hat nicht nur den Notruf korrekt abgesetzt, sondern auch sämtliche Türen auf dem Weg nach draußen geschlossen. Damit wurde verhindert, dass sich das Feuer ausbreitete. Dann hat Jaron seine Nachbarn gewarnt und abgewartet, dass die Feuerwehr eintrifft. Ein vermutlich viel größerer SchadJaron Otremba und Christian Hennigsen am elterlichen Haus ist durch sein umsichtiges Verhalten nicht entstanden. Lob und Anerkennung, auch im Namen des Osteroder Stadtrates, hat der Neunjährige jetzt schriftlich vom Bürgermeister erhalten. „Ich sehe in Dir ein Vorbild – nicht nur für andere Kinder und Jugendliche, sondern auch für Erwachsene“, so Becker. Mit dem entsprechenden Schreiben erhielt Jaron Otremba einen Pokal aus den Händen des Brandschutzerziehers der Ortsfeuerwehr Osterode, Christian Hennigs.

Text und Fotos: Christian Hennigs, Brandschutzerzieher der Ortsfeuerwehr Osterode

Die MISSION SICHERES ZUHAUSE gratuliert Jaron Otremba und Christian Hennigs herzlich! Ein kleines Paket wurde als Anerkennung von der MISSION SICHERES ZUHAUSE zugesandt. Der Stadt Osterode weiterhin viel Spaß und Erfolg bei der Brandschutzaufklärung!

Tipps für heiße Tage

Heiße Sommertage genießen, Waldbrände, Badeunfälle und Grillunfälle vermeiden

Suchen Sie Schatten

Wir freuen uns über den Sommer, doch die Hitze ist eine hohe Belastung für den Körper. Viele leiden jetzt unter Kopfschmerzen, Schweißausbrüchen, Schwindelgefühl und Schlaflosigkeit. Einiges muss der Hitze angepasst werden: Das Essen und Trinken, die Kleidung, sogar der Aufenthalt im Freien und vieles mehr. So können wir die Belastung senken. Schließlich sollte das Leben auch bei hohen Temperaturen weiterhin Spaß machen!

Durch die Hitze steigt die Waldbrandgefahr. Dann ist z.B. offenes Feuer im Wald verboten und Grillen nur an ausgewiesenen Grillplätzen erlaubt. Auch Rauchen im Wald kann Brände verursachen.

Bitte beachten Sie die Hinweise der MISSION SICHERES ZUHAUSE.

Rauchmelderpflicht in Sachsen zum 01.01.2016

Das sächsische Kabinett hat in seiner Sitzung am 16.06.2015 den "Entwurf des Zweiten Gesetzes zur Änderung der Sächsischen Bauordnung" zur Anhörung freigegeben. Danach ist u.a. vorgesehen, dass zum 01.01.2016 Rauchmelder in Neubauten vorgeschrieben werden. Dies entspricht den Vereinbarungen aus dem Koalitionsvertrag.

Rauchwarnmelder sollen in Sachsen nur in Neubauten vorgeschrieben werden. Eine Nachrüstpflicht für bestehende Gebäude ist nicht geplant. Diese nicht vorgesehene Ausstattung der Bestandsbauten ist in der Diskussion: So spricht sich der Landesfeuerwehrverband Sachsen für eine flächendeckende Ausstattung mit Rauchmeldern - auch in Altbauten - aus. Ebenso sind die Interessenvertretungen der "Rauchwarnmelderindustrie" gegen diese Einschränkung auf Neubauten.

Zurzeit gilt eine Rauchmelderpflicht in 13 von 16 Bundesländern. Außer in Sachsen sind Rauchmelder nicht in Brandenburg und Berlin vorgeschrieben. In Brandenburg und Berlin gibt es ebenfalls Absichten, eine Rauchmelderpflicht einzuführen.

Weiter ist mit dem Entwurf der neuen sächsischen Bauordnung geplant, Wohnformen für Menschen mit Pflegebedürftigkeit und mit Behinderung in den Sonderbautenkatalog aufzunehmen. Es soll zwischen Wohnformen zur Pflege und Betreuung von Personen und sonstigen Einrichtungen zur Unterbringung von Personen unterschieden werden.

Neue Broschüre "Kinder und Tiere. Sicher geht das!"

In mehr als der Hälfte der deutschen Haushalte mit Kindern lebt mindestens ein Haustier. Das Zusammenleben mit Tieren hat einen positiven Einfluss auf die Entwicklung von Kindern. Allerdings kann es auch zu folgenschweren Unfällen durch Bisse, Tritte oder Stürze kommen. Verletzungen durch Tiere sind selten, aber nicht harmlos. - See more at: http://www.kindersicherheit.de/service/meldung/neue-broschuere-kinder-und-tiere-sicher-geht-das-vorgestellt.html#sthash.GxCORPPZ.dpuf
In mehr als der Hälfte der deutschen Haushalte mit Kindern lebt mindestens ein Haustier. Das Zusammenleben mit Tieren hat einen positiven Einfluss auf die Entwicklung von Kindern. Allerdings kann es auch zu folgenschweren Unfällen durch Bisse, Tritte oder Stürze kommen. Verletzungen durch Tiere sind selten, aber nicht harmlos. - See more at: http://www.kindersicherheit.de/service/meldung/neue-broschuere-kinder-und-tiere-sicher-geht-das-vorgestellt.html#sthash.GxCORPPZ.dpuf
In mehr als der Hälfte der deutschen Haushalte mit Kindern lebt mindestens ein Haustier. Das Zusammenleben mit Tieren hat einen positiven Einfluss auf die Entwicklung von Kindern. Allerdings kann es auch zu folgenschweren Unfällen durch Bisse, Tritte oder Stürze kommen. Verletzungen durch Tiere sind selten, aber nicht harmlos. - See more at: http://www.kindersicherheit.de/service/meldung/neue-broschuere-kinder-und-tiere-sicher-geht-das-vorgestellt.html#sthash.GxCORPPZ.dpuf
In mehr als der Hälfte der deutschen Haushalte mit Kindern lebt mindestens ein Haustier. Das Zusammenleben mit Tieren hat einen positiven Einfluss auf die Entwicklung von Kindern. Allerdings kann es auch zu folgenschweren Unfällen durch Bisse, Tritte oder Stürze kommen. Verletzungen durch Tiere sind selten, aber nicht harmlos. - See more at: http://www.kindersicherheit.de/service/meldung/neue-broschuere-kinder-und-tiere-sicher-geht-das-vorgestellt.html#sthash.GxCORPPZ.dpuf

In mehr als der Hälfte der deutschen Haushalte mit Kindern lebt mindestens ein Haustier. Das Zusammenleben mit Tieren hat einen positiven Einfluss auf die Entwicklung von Kindern. Allerdings kann es auch zu folgenschweren Unfällen durch Bisse, Tritte oder Stürze kommen. Verletzungen durch Tiere sind selten, aber nicht harmlos.

Mit der Broschüre "Kinder und Tiere. Sicher geht das!" richtet sich die Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) Mehr Sicherheit für Kinder e.V. an Eltern und alle, die mit Kindern leben und arbeiten. Die Broschüre gibt Hinweise, wie Kinder gesund und sicher mit Tieren zusammen sein können und Unfälle vermieden werden. Es werden Tipps zur Auswahl und Anschaffung von Hund, Katze und Co., Altersempfehlungen sowie Verhaltensregeln für den Umgang gegeben.

Zur Broschüre