Neuigkeiten

MISSION SICHERES ZUHAUSE auf der FeuerTRUTZ-Fachmesse 2016

FeuerTRUTZ-Messe und Kongress wachsen weiter: Über 6.000 Messebesucher und 245 Aussteller sowie rund 1.150 Kongressteilnehmer nahmen dieses Jahr am 18. und 19. Februar 2016 in Nürnberg am größten Branchentreffen im Brandschutz teil.  MISSION SICHERES ZUHAUSE stellte wie in den Vorjahren Aktivitäten, Material zur Brandschutzaufklärung und aktuelle Entwicklungen vor. Am Gemeinschaftsstand des DIvB (Deutschen Institutes für vorbeugenden Brandschutz) wurden viele anregende Gespräche geführt, Anregungen und Ideen ausgetauscht. MISSION SICHERES ZUHAUSE nahm als Partner des DIvB an der Fachmesse teil.

Auf riesiges Interesse stießen unsere neue Entwicklungen zu Lehrmaterial für die Brandschutzaufklärung von Flüchtlingen (in Kürze in unserem Shop). Auch "Klassiker" wie Brandschutzerziehung für Kinder mit der interaktiven DVD "Feuer und Flamme für die Feuerwehr" (mit Filmen und Lernprogramm), neue Entwicklungen von Lehrmaterial für Menschen mit geistiger Behinderung, uva. wurden gerne den Fachbesuchern erläutert.

Brandschutz für Menschen mit Hilfebedarf sowie für Flüchtlinge wurden auch als Thema von Fachvorträgen des Brandschutzkongresses vertieft. Die Bedeutung des organisatorischen Brandschutzes in diesen Bereichen wird immer deutlicher.

Mit vielen Verbänden und Personen wurden bestehende Beziehungen gepflegt und vertieft. Neue Kontakte und Beziehungen wurden geknpüft. Diese Vernetzungen werden uns weiterhin helfen, unser großes Ziel besser zu erreichen: Brandopfer zu vermeiden bevor es brennt!

Mitglieder der Mission Sicheres Zuhause im Gespräch mit Fachbesuchern

 

Informationstage Brandschutz: INFO-TABS am 15./16.04.2016 in Weinheim

Sind die Flüchtlinge trotz ihrer großen Zahl sicher vor Bränden geschützt?
Werden ausreichend Schutzmaßnahmen getroffen?

Unter Moderation von Ralf Siegelmann, Rhein-Neckar Fernsehen, diskutieren hierzu Fachleute aus der Flüchtlingshilfe und im Brandschutz wie z. B. der baden-württembergische Abteilungsleiter Bevölkerungsschutz und Krisenmanagement, Hermann Schröder. Diese Podiumsdiskussion ist nur ein Teil des spannenden und informativen Programms, dass bei den INFO-TABS 2016 die Teilnehmer/innen aus allen Teilen Deutschlands erwartet: Nach einem Impuls-Vortrag <„Brandschutz-light“ bei der Unterbringung von Flüchtlingen und Asylbegehrenden?> von Prof. Dr.-Ing. Ulrich Dietmann werden sieben hochaktuelle Themen in Workshops z. B. anhand von Praxisbeispielen vertieft. Eine Filmvorführung und ein Kurzvortrag zu Erfahrungen von vor Ort aus einem jordanischem Flüchtlingslager sowie die Vorstellung der Ergebnisse der Workshops runden die Veranstaltung ab.

Die INFO-TABS finden am 15. und 16. April 2016 in Weinheim statt. Veranstalter sind MISSION SICHERES ZUHAUSE e.V. und die Feuerwehr Weinheim. Um eine qualitativ hochwertige Veranstaltung sowie eine familiäre und angenehme Arbeitsatmosphäre zu gewährleisten, ist die Anzahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer begrenzt. Die Online –Anmeldung zu den INFO-TABS, den Veranstaltungsflyer mit dem Programm sowie weitere Informationen finden Sie hier.

Stiftung Warentest testete 18 Rauchwarnmelder

Nach drei Jahren nahm die Stiftung Warentest im Heft 01/2016 wieder Rauchwarnmelder in ihr Visier: Alle getesteten Rauchwarnmelder haben eine fest verbaute Lithium - Langzeitbatterie mit einer Nutzungsdauer von mind. 10 Jahren. Nicht funkvernetzte Rauchwarnmelder kosten zwischen 17 und 30 Euro. Nach Aussage der Stiftung Warentest gibt es gute Rauchwarnmelder bereits für 20 Euro.

Rauchwarnmelder, die per Funk miteinander kommunizieren können, sind mit Preisen zwischen 60 und 103 Euro deutlich teurer. Ausgerechnet das teuerste Produkt, ein Funkrauchmelder, hat im Test versagt.

Zu weiteren Informationen und dem Test der Stiftung Warentest

Der Test kann für 3 Euro käuflich unter dem oben angegebenen Link erworben werden

Helfen Sie helfen in der Weihnachtszeit

Schöne Erinnerungen und Gerüche, Lichterglanz, Geschenke und viel mehr verbinden wir mit der Weihnachtszeit. Wir schauen zurück und nach vorne – und machen gerne anderen Menschen eine Freude. Viele Anfragen erreichen jetzt die Mission wie „Wir finden Ihre Arbeit gut und möchten Sie unterstützen“. Jede Hilfe und Spende ist willkommen.

Mit Hilfe Ihrer Spenden werden Hilfen wie praxiserprobte Comics, Poster, Lernprogramme und vieles andere entwickelt und herausgegeben sowie Veranstaltungen durchgeführt – damit weniger Menschen an Feuer und Rauch sterben müssen!

So gibt es in Kürze Lehrmaterial für Flüchtlinge in mehreren Sprachen und Menschen mit Hilfebedarf in Leichter Sprache: Aufbauend auf unserem Poster „Es brennt in meinem Zimmer/es brennt vor meiner Wohnung“ haben wir dieses spezielle Lehrmaterial entwickelt, das bereits den Praxistest bei Feuerwehren und Flüchtlingseinrichtungen bestanden hat. Ebenso bieten wir in Kürze auf vielfachen Wunsch eine neue Brandschutzordnung in Leichter Sprache im DIN A 4 Format an. Praktische Planungshilfen wie „Was mache ich als Pfleger/in im Brandfall in einer Einrichtung“ werden in Kürze zur Diskussion in unserer Austauschplattform im Internet eingestellt. Die Liste unserer Projekte und Ihrer Wünsche ist lang. Für die Umsetzung benötigen wir Hilfe und freuen uns über jeden Euro, den wir verwenden dürfen.

Um unserer Wertschätzung für Ihre Hilfe Ausdruck zu geben, erhalten Sie für jede Spende ab 15 Euro unseren Kalender der MISSION SICHERES ZUHAUSE für das Kalenderjahr 2016. Dieser unverkäufliche Kalender spiegelt das gesamte Spektrum der Mission und der Brandschutzaufklärung wieder. Tolle Bilder wie große Kinderaugen vor einem Feuerwehrmann oder das erste Löschen eines Brandes vom Rollstuhl aus und informative Illustrationen wechseln einander ab. Der Wandkalender umfasst 13 Blätter im Format 29,7 X 42 cm. Weitere Details finden Sie hier.

Schöne Motive und Bilder schmücken den Kalender, auf dem Deckblatt ist ein selbstgemaltes Feuerwehrauto zu sehen

Symposium Brandschutz für Erwachsene mit geistiger Behinderung

Wie stärke ich Menschen mit geistiger Behinderung und Personal in Wohneinrichtungen im Brandschutz? Wie bereite ich Erwachsene mit geistiger Behinderung auf den Brandfall vor und wie führe ich Übungen durch. Spätestens seit dem traurigen Brandereignis in Titisee vor vier Jahren, bei dem 14 Menschen starben, ist die Bedeutung dieses Themas bekannt. Die Bedeutung wächst, da immer mehr Menschen mit Behinderung, die früher zentral in Einrichtungen gelebt haben, heutzutage dezentral in kleinen Wohngruppen oder alleine in Wohnungen mitten in unserer Gesellschaft leben.

Knapp 200 Fachleute der Behindertenhilfe sowie Brandschutzexperten nahmen am Mittwoch, den 7. Oktober, am „Symposium Brandschutz für Erwachsene mit geistiger Behinderung“ im LVR-Horion-Haus in Köln teil. Veranstalter waren die Mission Sicheres Zuhause und die Heilpädagogischen Hilfen des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR-HPH-Netz Ost). Beide Partner haben das Symposium organisatorisch seit mehr als einem Jahr intensiv vorbereitet. Die Veranstaltung war bereits seit mehreren Monaten ausgebucht.

Ein intensiver fachlicher Austausch fand statt, bei dem alle Teilnehmer viel voneinander und von den Referenten gelernt haben! Festgestellt wurde, dass der Brandschutz für Erwachsene mit geistiger Behinderung weiter entwickelt werden muss. Menschen mit Behinderung müssen darin unterstützt werden, bei der Brandvorbeugung und im Brandfall eine aktive Rolle einnehmen zu können. Hierbei kommt den Themen Schulungen, technische Hilfsmittel und Vernetzung aller Akteure eine herausragende Rolle zu. Damit zukünftig ein vergleichbar hoher und umsetzbarer Standard möglichst für alle Erwachsene mit geistiger Behinderung gilt, forderten die Teilnehmer einen intensiveren Austausch in der Zukunft sowie mehr Material und Konzepte ein. Für den Herbst 2016 ist deshalb eine Folgeveranstaltung zu diesem Thema geplant.

Zum Rückblick auf das Symposium