Neuigkeiten

Stiftung Warentest testete 18 Rauchwarnmelder

Nach drei Jahren nahm die Stiftung Warentest im Heft 01/2016 wieder Rauchwarnmelder in ihr Visier: Alle getesteten Rauchwarnmelder haben eine fest verbaute Lithium - Langzeitbatterie mit einer Nutzungsdauer von mind. 10 Jahren. Nicht funkvernetzte Rauchwarnmelder kosten zwischen 17 und 30 Euro. Nach Aussage der Stiftung Warentest gibt es gute Rauchwarnmelder bereits für 20 Euro.

Rauchwarnmelder, die per Funk miteinander kommunizieren können, sind mit Preisen zwischen 60 und 103 Euro deutlich teurer. Ausgerechnet das teuerste Produkt, ein Funkrauchmelder, hat im Test versagt.

Zu weiteren Informationen und dem Test der Stiftung Warentest

Der Test kann für 3 Euro käuflich unter dem oben angegebenen Link erworben werden

Helfen Sie helfen in der Weihnachtszeit

Schöne Erinnerungen und Gerüche, Lichterglanz, Geschenke und viel mehr verbinden wir mit der Weihnachtszeit. Wir schauen zurück und nach vorne – und machen gerne anderen Menschen eine Freude. Viele Anfragen erreichen jetzt die Mission wie „Wir finden Ihre Arbeit gut und möchten Sie unterstützen“. Jede Hilfe und Spende ist willkommen.

Mit Hilfe Ihrer Spenden werden Hilfen wie praxiserprobte Comics, Poster, Lernprogramme und vieles andere entwickelt und herausgegeben sowie Veranstaltungen durchgeführt – damit weniger Menschen an Feuer und Rauch sterben müssen!

So gibt es in Kürze Lehrmaterial für Flüchtlinge in mehreren Sprachen und Menschen mit Hilfebedarf in Leichter Sprache: Aufbauend auf unserem Poster „Es brennt in meinem Zimmer/es brennt vor meiner Wohnung“ haben wir dieses spezielle Lehrmaterial entwickelt, das bereits den Praxistest bei Feuerwehren und Flüchtlingseinrichtungen bestanden hat. Ebenso bieten wir in Kürze auf vielfachen Wunsch eine neue Brandschutzordnung in Leichter Sprache im DIN A 4 Format an. Praktische Planungshilfen wie „Was mache ich als Pfleger/in im Brandfall in einer Einrichtung“ werden in Kürze zur Diskussion in unserer Austauschplattform im Internet eingestellt. Die Liste unserer Projekte und Ihrer Wünsche ist lang. Für die Umsetzung benötigen wir Hilfe und freuen uns über jeden Euro, den wir verwenden dürfen.

Um unserer Wertschätzung für Ihre Hilfe Ausdruck zu geben, erhalten Sie für jede Spende ab 15 Euro unseren Kalender der MISSION SICHERES ZUHAUSE für das Kalenderjahr 2016. Dieser unverkäufliche Kalender spiegelt das gesamte Spektrum der Mission und der Brandschutzaufklärung wieder. Tolle Bilder wie große Kinderaugen vor einem Feuerwehrmann oder das erste Löschen eines Brandes vom Rollstuhl aus und informative Illustrationen wechseln einander ab. Der Wandkalender umfasst 13 Blätter im Format 29,7 X 42 cm. Weitere Details finden Sie hier.

Schöne Motive und Bilder schmücken den Kalender, auf dem Deckblatt ist ein selbstgemaltes Feuerwehrauto zu sehen

Symposium Brandschutz für Erwachsene mit geistiger Behinderung

Wie stärke ich Menschen mit geistiger Behinderung und Personal in Wohneinrichtungen im Brandschutz? Wie bereite ich Erwachsene mit geistiger Behinderung auf den Brandfall vor und wie führe ich Übungen durch. Spätestens seit dem traurigen Brandereignis in Titisee vor vier Jahren, bei dem 14 Menschen starben, ist die Bedeutung dieses Themas bekannt. Die Bedeutung wächst, da immer mehr Menschen mit Behinderung, die früher zentral in Einrichtungen gelebt haben, heutzutage dezentral in kleinen Wohngruppen oder alleine in Wohnungen mitten in unserer Gesellschaft leben.

Knapp 200 Fachleute der Behindertenhilfe sowie Brandschutzexperten nahmen am Mittwoch, den 7. Oktober, am „Symposium Brandschutz für Erwachsene mit geistiger Behinderung“ im LVR-Horion-Haus in Köln teil. Veranstalter waren die Mission Sicheres Zuhause und die Heilpädagogischen Hilfen des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR-HPH-Netz Ost). Beide Partner haben das Symposium organisatorisch seit mehr als einem Jahr intensiv vorbereitet. Die Veranstaltung war bereits seit mehreren Monaten ausgebucht.

Ein intensiver fachlicher Austausch fand statt, bei dem alle Teilnehmer viel voneinander und von den Referenten gelernt haben! Festgestellt wurde, dass der Brandschutz für Erwachsene mit geistiger Behinderung weiter entwickelt werden muss. Menschen mit Behinderung müssen darin unterstützt werden, bei der Brandvorbeugung und im Brandfall eine aktive Rolle einnehmen zu können. Hierbei kommt den Themen Schulungen, technische Hilfsmittel und Vernetzung aller Akteure eine herausragende Rolle zu. Damit zukünftig ein vergleichbar hoher und umsetzbarer Standard möglichst für alle Erwachsene mit geistiger Behinderung gilt, forderten die Teilnehmer einen intensiveren Austausch in der Zukunft sowie mehr Material und Konzepte ein. Für den Herbst 2016 ist deshalb eine Folgeveranstaltung zu diesem Thema geplant.

Zum Rückblick auf das Symposium

 

Großartiger Erfolg für die Brandschutzerziehung in Osterode am Harz

Jaron Otremba hat sich vorbildlich erhaltenJaron Otremba aus Osterode am Harz ist neun Jahre alt. Als er im Februar dieses Jahres einen Zimmerbrand entdeckt hat, hat er sich absolut vorbildhaft verhalten – und umsichtiger, als es vielleicht bei manch einem Erwachsenen der Fall gewesen wäre. Dafür hat er vergangenen Freitag Anerkennung von Osterodes Bürgermeister Klaus Becker erhalten.

Als am 12. Februar mittags ein Notruf bei der Rettungsleitstelle einging, wurde ein Zimmerbrand in einem Wohnhaus gemeldet. Anrufer war der Schüler. Er hat aber mehr getan: Jaron hat nicht nur den Notruf korrekt abgesetzt, sondern auch sämtliche Türen auf dem Weg nach draußen geschlossen. Damit wurde verhindert, dass sich das Feuer ausbreitete. Dann hat Jaron seine Nachbarn gewarnt und abgewartet, dass die Feuerwehr eintrifft. Ein vermutlich viel größerer SchadJaron Otremba und Christian Hennigsen am elterlichen Haus ist durch sein umsichtiges Verhalten nicht entstanden. Lob und Anerkennung, auch im Namen des Osteroder Stadtrates, hat der Neunjährige jetzt schriftlich vom Bürgermeister erhalten. „Ich sehe in Dir ein Vorbild – nicht nur für andere Kinder und Jugendliche, sondern auch für Erwachsene“, so Becker. Mit dem entsprechenden Schreiben erhielt Jaron Otremba einen Pokal aus den Händen des Brandschutzerziehers der Ortsfeuerwehr Osterode, Christian Hennigs.

Text und Fotos: Christian Hennigs, Brandschutzerzieher der Ortsfeuerwehr Osterode

Die MISSION SICHERES ZUHAUSE gratuliert Jaron Otremba und Christian Hennigs herzlich! Ein kleines Paket wurde als Anerkennung von der MISSION SICHERES ZUHAUSE zugesandt. Der Stadt Osterode weiterhin viel Spaß und Erfolg bei der Brandschutzaufklärung!

Tipps für heiße Tage

Heiße Sommertage genießen, Waldbrände, Badeunfälle und Grillunfälle vermeiden

Suchen Sie Schatten

Wir freuen uns über den Sommer, doch die Hitze ist eine hohe Belastung für den Körper. Viele leiden jetzt unter Kopfschmerzen, Schweißausbrüchen, Schwindelgefühl und Schlaflosigkeit. Einiges muss der Hitze angepasst werden: Das Essen und Trinken, die Kleidung, sogar der Aufenthalt im Freien und vieles mehr. So können wir die Belastung senken. Schließlich sollte das Leben auch bei hohen Temperaturen weiterhin Spaß machen!

Durch die Hitze steigt die Waldbrandgefahr. Dann ist z.B. offenes Feuer im Wald verboten und Grillen nur an ausgewiesenen Grillplätzen erlaubt. Auch Rauchen im Wald kann Brände verursachen.

Bitte beachten Sie die Hinweise der MISSION SICHERES ZUHAUSE.